EMuK im Herbst

Dienstag, 14.10.2014 EMuVernetzt: World Music-Plattformen in Österreich: Zikkurat und IG World Music Austria stellen sich vor

WO? Ort der Veranstaltung: Institut für Musikwissenschaft (Universitätscampus AAKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9), Pausenraum (1. Stock)

WANN? Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr

Cornelius Holzer und Karim Othman-Hassan stellen Zikkurat vor: Zikkurat bezweckt die Förderung alter und traditioneller, aber auch zeitgenössischer kultureller und künstlerischer Strömungen Österreichs sowie anderer Länder, mit Fokus auf Musik, Tanz und Literatur. Es soll ein Dialog zwischen österreichischen und internationalen KünstlerInnen, zwischen alten und modernen Musikstilen sowie zwischen den dazugehörigen verschiedenen Kulturen geschaffen und ermöglicht werden. Dies soll über die Organisation kultureller Veranstaltungen, vor allem über Konzerte, Workshops, Lesungen und Ausstellungen, sowie durch das Einbeziehen bekannter als auch unbekannter, vor allem junger, österreichischer und internationaler KünstlerInnen geschehen.

Martina Laab und Katrin Pröll stellen IG World Music Austria vor: Die IG World Music Austria ist eine unabhängige Organisation und Plattform, die 2007 ins Leben gerufen wurde, um die AkteurInnen der österreichischen Weltmusikszene zu vernetzen und so ihre Sichtbarkeit und Präsenz zu stärken. Ein zentrales Anliegen der Plattform ist es, die Bedingungen für alle im Bereich Weltmusik tätigen Personen und Institutionen zu verbessern. Vor allem Kulturinitiativen, migrantische Vereine und MusikerInnen, die in Österreich ansässig geworden sind, brauchen Orientierung- und Vernetzungshilfen, wofür sich die IG World Music Austria einsetzen möchte.

 

Dienstag, 21.10.2014 EMuTreffen: Volkskultur als Gegenkultur

WO? Ort der Veranstaltung: Institut für Musikwissenschaft (Universitätscampus AAKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9), Pausenraum (1. Stock)

WANN? Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr

Laura Unger stellt ihr Projekt „Volkskultur als Gegenkultur“ (Arbeitstitel) vor, das sich mit der Rolle des Volkstanzes in sozialen Bewegungen beschäftigt bzw. mit der Frage, ob und wie traditioneller Tanz als Protestform verwendet wird. Als internationale Beispiele  sind die Syntagma-Platz-Besetzung in Athen 2011, die Gezi-Park Besetzung in Istanbul 2013 und die kurdische Bewegung seit den 1970’ern von Interesse, vorerst jedoch liegt der Fokus auf Beispielen aus Wien, wie zum Beispiel den Dabke-Flashmobs am Stephansplatz. Laura Unger möchte sich sowohl auf theoretischer (z.B. mit den Methoden der Ethnochoreologie) als auch künstlerischer Ebene (z.B. aus der Perspektive des zeitgenössische Tanzes) diesem Thema nähern und der Auseinandersetzung entsprechend Arbeiten schaffen, schriftlich und/oder darstellend.

Laura Unger ist als freischaffende Tänzerin und Choreographin vor allem in Wien und Deutschland (Berlin, Dresden, Düsseldorf) tätig. Im Sommer 2013 hat sie das Bachelor-Studium „Tanz, Kontext und Choreographie“ am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz in Berlin mit einer Abschlussarbeit zum Thema Institutionskritik erfolgreich abgeschlossen. 2012 verbrachte sie ein Semester an der „Performing Arts“ Abteilung der Bilgi Universität in Istanbul.

 

Dienstag, 28.10.2014 EMuVortrag: Jessica Slavik: “How to Vocalize Multitudes” – Einblick in Methodik und Schlussfolgerungen nach Jo Estill

WO? Seminarraum des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie (AW U0213) Ungargasse 14, 2. Stock, 1030 Wien

WANN? Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr

Jo Estill hat in den vergangenen 20 Jahren einen (natur-)wissenschaftlichen und entsprechend versucht unvoreingenommenen Zugang ins Gesangs-Curriculum integriert und somit dem verhangenen „Märchenwald“ des „proper singing“ die langersehnte Durchsichtigkeit verliehen. Zahlreiche sich hartnäckig haltende Klischees und Missverständnisse dürfen ausgehoben werden; im Zuge Estills Forschung wurde auch neues Vokabular entwickelt, an dessen Übersetzung ins Deutsche aktuell noch gearbeitet wird.Jessica Slavic wird aus der Sicht einer Performerin wie der einer Lehrenden ihre Erfahrungen mit dem Stimmtraining nach „Estill“ teilen und reflektieren. Dieser Vortrag soll zur wissenschaftlichen (und intuitiven) Diskussion einladen. Gerne können Gesangsaufnahmen aus dem Feld mitgebracht werden, deren stimmliche Besonderheiten nach Möglichkeit exemplarisch gemeinsam analysiert werden.
Jessica Slavik ist freischaffende Musikerin und Musiklehrende in Wien.

Dienstag, 4.11.2014 EMuTreffen: Interkultureller Musikdialog am Beispiel von “Silk Road”

WO? Ort der Veranstaltung: Institut für Musikwissenschaft (Universitätscampus AAKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9), Pausenraum (1. Stock)

WANN? Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr

Das Silk Road Ensemble ist ein Repräsentant für interkulturelle Musikdialoge. Als internationale Gruppierung  funktioniert Silk Road wie eine musikalische Familie, die immer wieder auf gemeinsame Werte zwischen den vielfältigen Kulturen stößt. Was die Referentin persönlich mit dieser Familie verbindet und ins Gespräch bringt, ist, dass sie ihrer Kultur und den iranischen Klängen durch den Musiker „Kayhan Kalhor”  (Mitglied Silk Road) wieder näher kommt. Wie es Kayhan Kalhor gelingt, iranische Musik auf dem internationalen Podium zu repräsentieren und mit Silk Road krisenvermittelnde Musikdialoge zu schaffen, möchte Saeedeh Ghazi  in einem Projekt erarbeiten.

Mehr Infos findet ihr unter: http://www.silkroadproject.org/about-us

Saeedeh Ghazi hat im Iran persische Literatur studiert. Sie ist Sängerin und hat als Musikerin und Koordinatorin mit dem iranischen Orchester Simorq gearbeitet. Derzeit studiert sie Musikmanagement in Krems.

 

Mittwoch, 12.11.2014 verschoben!! auf 21.01.2015

EMuTreffen: Das FWF-Projekt Translingual Discourse in Ethnomusicology (TDE) und andere ethnomusikologische (Online-)Journals

WO? Ort der Veranstaltung: Institut für Musikwissenschaft (Universitätscampus AAKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9), Seminarraum (1. Stock)

WANN? Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr

Univ.-Prof. Mag. Dr. Regine Allgayer-Kaufmann und Ass.-Prof. Mag. Dr. August Schmidhofer stellen das FWF-Projekt Translingual Discourse in Ethnomusicology (TDE) vor.

Translingual Discourse in Ethnomusicology (TDE) ist ein akademisches E-Journal (peer-reviewed), das einen Diskurs über sprachliche Grenzen hinweg fördert. Ethnomusikologische Artikel, die ursprünglich in einer anderen Sprache veröffentlicht wurden und deshalb möglicherweise nicht deren gebührende Anerkennung erlangen konnten, werden erneut  in englischer Übersetzung veröffentlicht. Die Artikelauswahl wird nach Vorschlägen eines internationalen Beratungsausschußes vorgenommen und üblicherweise nach Themen und Ausgaben zusammengestellt.

Das FWF-Projekt, welchem das Journal angehört, wird vorgestellt und damit das Gespräch für weitere ethnomusikologische Publikationsplattformen und Forschungsprojekte eröffnet.

Weitere Informationen finden Interessierte auf: https://www.tde-journal.org

Diese Veranstaltung findet mit der freundlichen Unterstützung von ICTM Austria statt.

Dienstag, 18.11.2014 EMuTreffen: „biologistisch“ vs. „soziologistisch“: „Gender“ und „Race“ im wissenschaftstheoretischen Diskurs

WO? Ort der Veranstaltung: Institut für Musikwissenschaft (Universitätscampus AAKH, Spitalgasse 2-4, Hof 9), Pausenraum (1. Stock)

WANN? Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr
Sonja Kieser spricht über die Begriffe “Race” und “Gender”: In einer Einführung werden die beiden kontroversen Begriffe aus dem aktuellen geisteswissenschaftlichen Diskurs „konstruiert“ und „dekonstruiert“ und in die Wissenschaftstheorie eingeordnet. Die gemeinsame Diskussion soll auf einer wissenschaftstheoretischen Metaebene der stattfinden, um eine möglichst neutrale Sicht der Konstruktionen herzustellen und zukunftsweisende Verwendungen vorzuschlagen.

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