Archiv für den Monat November 2013

EMuK im November

EMuK im November

dienstags im Pauenraum (MuWi, 1. Stock)

Di 18:00 12.11.2013
im Pausenraum

EMuTreffen: (Re)Visiting Conferences: WOMEX Music Expo, ESEM, ICTM.

In diesem Treffen wird über Vorbereitung und Teilnahme an internationalen Konferenzen berichtet. Vom Call for Papers bis zu Finanzierungsmöglichkeiten werden verschiedene Aspekte des „Konferenzlebens“ besprochen, sowie Erfahrungen der vergangenen Konferenz-Saison ausgetauscht.Die World Music Expo zum Beispiel fand Ende Oktober in der walisischen Hauptstadt Cardiff statt. Die WOMEX war ein spannender Melting-Pot aus Musikschaffenden, KünstlermanagerInnen und KonzertorganisatorInnen, Labels, MedienspezialistInnen und VertreterInnen der internationalen Musikbranche. Nora Bammer de Rodriguez und Lukas Handle geben uns einen Bericht über die Messe, Konferenzen, Konzerte und den brodelnden WOMEX-Spirit.

Di 18:00 19.11.2013
im Pausenraum

EMuTreffen: Musik und Bedeutung

Was Musik bedeutet ist schwer zu fassen, und doch ein zentrales Thema vieler Debatten in und außerhalb der Musikwissenschaften. Liegt die Bedeutung im musikalischen Kontext? In der Erfahrung eines Hörer? Oder in Interaktion? Wir diskutieren Nicholas Cooks Modell der „Musikalischen Bedeutung“ anhand des Textes „Music and Meaning in the Commercials“.

Di 18:00 26.11.2013
Im Hörsaal 1

EMuVortrag:

Die Frauen in der Musik Ost­- und Südostafrikas

Vortrag mit Musik- und Videobeispielen aus Mosambik, Malawi un Tanzania
(Univ-Prof.in Dr.in Regine Allgayer-Kaufmann)

In dem großen und von musikalischer Vielfalt gekennzeichneten Kulturraum von Malawi und Mosambik gibt es nur wenige Frauen, die Musikinstrumente spielen. Frauen spielen – wenn überhaupt – nur gelegentlich. Die Musikinstrumente, die sie spielen – wie etwa Mundbogen oder Xylophon – sind nicht ausschließlich Fraueninstrumente, es sind Instrumente die auch von Männern gespielt werden. Allerdings spielen die Frauen nicht die – im wörtlichen wie auch im figurativen Sinn – großen Instrumente, sondern kleinere Ausführungen derselben, Instrumente, wie man sie auch für Kinder fertigt;  Instrumente, die einfach(er) herzustellen sind und die nicht (so) viel kosten.Die muheme Trommlerinnen in Zentraltanzania fügen sich jedoch ganz und gar nicht in dieses klischeehafte Bild. Ihre Musik genießt ein hohes gesellschaftliches Prestige, die muheme Trommeln werden bis heute ausschließlich von Frauen gespielt, und zwar grundsätzlich von Frauen jeden Alters.Im Vortrag wird es darum gehen, diese Beobachtungen aus dem Feld aus einer an Gendertheorien orientierten Perspektive zu betrachten und zu diskutieren.
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