EMuK im Oktober

EMuK im Oktober

dienstags im Pauenraum (MuWi, 1. Stock)

Di 18:00 01.10.2013

EMuTreffen zum Semesterstart

Du warst noch nie bei einer EMuK-Veranstaltung und fragst dich schon seit längerem, wofür wohl diese Abkürzung steht – und was wir so machen? Komm zum ersten EMuK-Treffen im neuen Semester! In gemütlicher Atmosphäre besprechen wir kommende Projekte und plaudern über Musik, Tanz und Theater der Welt. Studierende aller Disziplinen sind herzlich eingeladen!

Di 18:00 08.10.2013

EMuTreffen: Ethnomusikologie: Über das „Ethno- unter den Ologien“

Bei diesem EMuTreffen wollen wir über die Identität der Ethnomusikologie reflektieren: Über das „Ethno- unter den Ologien“ und darüber, ob sie eine andere oder „die“ Musikwissenschaft darstellt. Für die Diskussion dieser und anderer Fragestellungen werden Auszüge aus dem Büchern nettl’s elephant (Nettl 2010) und the new (Ethno)musicologies (Stobart 2008) herangezogen.

Di 18:00 15.106.2013

EMuTreffen: Applied Ethnomusicology

Was ist Applied Ethnomusicology bzw. was kann es sein? Anhand unterschiedlicher Definitionen, Thesen, positiver sowie negativer Beispiele, anhand von Literatur und persönlichen Erfahrungen während der ICTM Weltkonferenz in Shanghai 2013 wird Wei-Ya Lin verschiedene Aspekte der Applied Ethnomusicology zur Diskussion stellen.

Di 18:00 22.10.2013

EMuLiteratur: On Relfexivity (Salzman 2002)

Schon seit den 1960ern wird das Konzept der Reflexivität von EthnographInnen und TheoretikerInnen (weiter)entwickelt und führte in den 1980ern und -90ern zu einem Höhepunkt der Reflexivität in der KSA und Ethnologie. Doch kann Reflexivität das auch wirklich leisten, was sie verlangt? Salzman analysiert dies und weitere Fragen zu Subjektivität und der Positioniertheit der ForscherIn in seinem Aufsatz auf kritische Weise.

Philip Carl Salzman: On Reflexivity (In: American Anthropologist, New Series, Vol. 104, No. 3, 2002, S. 805-813)

Di 18:00 29.10.2013

EMuLausch: Auf den Spuren des Tarantismus

Der erste EMuLausch des neuen Studienjahres widmet sich der kleinen Halbinsel Salento im Süden Italiens. Mag.a Sonja Kieser präsentiert Aufnahmen von einer Forschungsreise Ende Juni 2013 auf das Fest des Heiligen Paulus und Pietro nach Galatina und spricht über den Wandel in Musik und Tanz des Tarantismus. Doch all jene, die den Biss der taranta hören möchten, müssen enttäuscht werden, denn die Zeit des Tarantismus ist vorüber. Grölende (Kultur-) TouristInnen säumen den Eingang der Kapelle, die einst von den Gebissenen zur Heilung aufgesucht wurde. Vor der großen Kirche des Heiligen Pietro (Petrus) versammelt sich eine kleine Menschengruppe mit Instrumenten, die von den Touristen kaum beachtet wird. Hier findet sich eine Gruppe Einheimischer wohl eines der letzten Male ein, um das Heiligenfest des Tarantismus zu feiern. Mit dem unrund laufenden Rhythmus der Menschentraube im Hintergrund spüren Sie, dass Galatina kein geschützter Ort mehr für ihr Brauchtum ist.

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